NAME Flüchtlingskoordinator der Stadt Krefeld
Art der Einrichtung Koordinationsstelle
Adresse III/Flüchtlingskoordinator
St.-Anton-Straße 69
47798 Krefeld
Sprechzeiten Montag bis Mittwoch:
08:30 bis 12:30 Uhr
14:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag:
08:30 bis 12:30 Uhr
14:00 bis 17:30 Uhr
Freitag:
08:30 bis 12:30 Uhr
Kontakte Herr Dr. Hansgeorg Rehbein
Telefon Tel: 0 21 51 / 65 84 2-0
Fax: 0 21 51 / 6 58 42 25
Mail-Adresse flueko@krefeld.de
Homepage www.krefeld.de/fluechtlinge
Kommentar In den vergangenen Monaten haben die Krefelder ein weiteres Mal bewiesen, wie vorbildlich offen und unvoreingenommen sie Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Kultur und Religion aufnehmen und unterstützen. Diese traditionelle Seidenstädter Mentalität hat dazu geführt, dass ein umfangreiches Netzwerk aus Willkommens- und Integrationsangeboten für Flüchtlinge entstanden ist. Dazu beigetragen hat auch der gegen Ende des vergangenen Jahres neu eingesetzte Flüchtlingskoordinator der Stadt Krefeld. Er erhielt die Aufgabe, das großartige ehrenamtliche Engagement zu koordinieren, einzubinden und nachhaltig zu sichern.
So sind dank seiner Initiative in allen städtischen Quartieren, in denen Flüchtlinge in Wohnungen oder Sammelunterkünften untergebracht wurden, Koordinierungskreise entstanden. In diesem dezentralen Netzwerk wirken Vertreter der Wohlfahrtsverbände, Vereine, kirchliche Organisationen, Bürgervereine, Verbände, Sportvereine und eine Vielzahl von Gruppen und Einzelpersonen gemeinsam. Dabei legen sie den Fokus insbesondere auf das Erlernen der deutschen Sprache als Schlüsselkompetenz für eine erfolgreiche Integration.
Sechs- bis achthundert „Krefelder" Flüchtlinge aus den Ländern Iran, Irak, Eritrea und Syrien können aktuell die staatlich geförderten Integrationskurse besuchen. Für alle anderen werden in den Koordinierungskreisen ehrenamtliche Sprachkursangebote konzipiert, beraten und organisiert. Hinzu kommen Begegnungscafés, Hausaufgaben- und Kinderbetreuung, Sportangebote und viele weitere Betreuungs- und Freizeitangebote.


Beispiele für Willkommens- und Integrationsangebote:


Sprache

- Ehrenamtliche Deutschkurse gibt es in allen Stadtteilen und in unmittelbarer Nähe zu den Sammelunterkünften, der Unterricht findet in kleinen Gruppen statt
- Es erfolgen Schulungen der ehrenamtlichen Sprachvermittler


Sport für Flüchtlinge

- Hüls - in Verbindung mit Hülser Sportverein
- Traar - in Verbindung mit den Traarer Sportvereinen
- Fußballprojekt Supporters Club KFC
- Kostenfreie Trainingsteilnahme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene über den Stadtsportbund in vielen Krefelder Vereinen


Freizeitangebote

- Rundgänge in den Stadtteilen (unter anderem in Hüls und Oppum)
- Fahrradwerkstatt (Young Caritas und über den Koordinierungskreis Hüls)


Patenschaften

- Persönliche Betreuungen in allen Bereichen des täglichen Lebens durch ehrenamtliche Helfer (in allen Stadtteilen)


Sonstiges

- Erstellung einer Infomappe mit Hinweisen zu lokalen Ärzten, Apotheken, Busverbindungen und weiteren Informationen (für Traar fertiggestellt, in Oppum in Planung)
- Erstellung Fotobuch (Hüls)


Begegnungscafés in allen Stadtteilen

- Austausch von Hilfsleistungen aller Art
- Herstellung von Kontakten
- sinnvolle Verteilung von Sachspenden


Auch im April 2016 und zukünftig werden dringend weitere freiwillige Helfer gesucht.

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