NAME Betreutes Wohnen der Dr. Ulrich-Lange-Stiftung GmbH
Art der Einrichtung Betreutes Wohnen
Adresse Buscher Holzweg 100
47802 Krefeld
Sprechzeiten  
Kontakte Fr. Lydia Zens (Bereichsleiterin)
Telefon Tel: 0 21 51 / 95 69 80
Fax: 0 21 51 / 95 69 81
Mail-Adresse bewo@dulst.de
Homepage www.dulst.de
Kommentar Zielgruppe

Betreutes Wohnen steht den Menschen zur Verfügung, die körper-, geistig oder mehrfachbehindert sind. Sie sollten in der Lage sein, ihre Wünsche, Bedürfnisse und ihren Hilfebedarf zu äußern, um daraus abgeleitet die Unterstützung der Mitarbeiter zu bekommen. Dabei leben die behinderten Menschen in ihrer eigenen Wohnung, alleine, als Paar oder in einer Wohngemeinschaft. Der Lebensunterhalt muss selbst bestritten werden, sei es durch Arbeit, Rente oder durch die Unterstützung des Sozialhilfeträgers.
Daher können hier Menschen leben, die mit angemessener Hilfe in der Lage sind, ihr Leben ohne ständige Anwesenheit von Betreuungspersonal selbst zu bewältigen. Wesentliche Voraussetzung für das Betreute Wohnen ist der Wille und das Zutrauen, sein Leben selbst gestalten und führen zu wollen.

Zielsetzung:

Betreutes Wohnen stellt für uns Hilfe zur Selbsthilfe dar. Dabei werden den Klienten die Aufgaben des täglichen Lebens nicht abgenommen. Stattdessen erhalten sie Unterstützung, Anregung und Begleitung, die für sie wichtigen Dinge des Lebens selbstständig zu erledigen. Betreutes Wohnen bietet so die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben in großer Eigenverantwortung zu führen. Die Betreuung wird im Gegensatz zur stationären Wohnform stundenweise angeboten, wobei die jeweils individuellen Belange berücksichtigt werden. Die Erstellung eines individuellen Hilfeplanes stellt dabei die Grundlage für den Zeitumfang in Fachleistungsstunden dar.
Das Betreute Wohnen kann grundsätzlich nur freiwillig in Anspruch genommen werden. Die Unterstützung durch die Mitarbeiter sollte nicht mit der Betreuung nach den Bestimmungen des Betreuungsgesetzes verwechselt werden.

Angebote

Die Rahmenbedingungen für unsere Angebote werden im wesentlichen im Hilfeplan, der durch den LVR genehmigt wird, beschrieben. Die genehmigten Fachleistungsstunden stellen dabei den zeitlichen Rahmen dar, der sich aus den Zielen und Maßnahmen ergibt.

Die Hilfen reichen je nach individuellem Bedarf dabei von Unterstützung bei der Haushaltsführung (Einkauf, Reinigung der Wohnung, Umgang mit Wäsche, Kochen, etc.), bei Behördenangelegenheiten, bei ärztlichen, therapeutischen und pflegerischen Angelegenheiten, bei der Freizeitgestaltung und der Tagesstruktur, bei Arbeitsplatzangelegenheiten, bei der Bewältigung von Krisen und Konflikten, bei der Pflege des sozialen Umfeldes und Beziehungen bis hin zu Gesprächen mit Angehörigen und rechtlichen Betreuern.

Neben der individuellen Betreuung bietet das Betreute Wohnen auch eine Vielzahl von Gruppenangeboten wie z.B. Grillen, Ausflüge, Arbeitsgemeinschaften, etc. an. Dabei werden die behinderten Menschen von qualifiziertem Fachpersonal aus dem Bereich der Pädagogik betreut.

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