NAME Fachbereich Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung (51) der Stadt Krefeld - Leistungen nach dem Elterngeld- und Elternzeitgesetz
Art der Einrichtung Behörde, Amt
Adresse Rathaus Krefeld
Von-der-Leyen-Platz 1
Sprechzeiten Mo, Mi, Fr 8.30-12.30 Uhr
Do 14.00-17.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Kontakte siehe Telefon
Telefon Tel: 0 21 51 / 86 35 95 Fr. Baisch, Zimmer A 353
Tel: 0 21 51 / 86 35 93 Fr. Bolten, Zimmer A 351
Tel: 0 21 51 / 86 35 94 Fr. Julkenbeck, Zimmer A 351
Fax: 0 21 51 / 86 35 21
Mail-Adresse elterngeld@krefeld.de
Homepage www.krefeld.de
Kommentar Seit Januar 2008 nehmen die Städte und Kreise in NRW die Aufgaben des Elterngeld- und Elternzeitgesetzes wahr.

Elterngeld erhalten alle Eltern, die sich Zeit für ihr ab dem 01. Januar 2007 Neugeborenes nehmen und ihr Kind selbst betreuen und erziehen.
Diese Eltern haben gegenüber dem Arbeitgeber einen Anspruch auf Elternzeit.

Das Elterngeld ist eine Familienleistung mit Einkommensersatzfunktion. Ersetzt wird grundsätzlich das durchschnittlich in den letzten zwölf Monaten vor der Geburt des Kindes erzielte Erwerbseinkommen.

Eltern, die im Zwölfmonatszeitraum keine Erwerbseinkünfte erzielt haben, erhalten zumindest den Sockelbetrag von 300 EUR. Grundvoraussetzung ist aber immer die eigene Betreuung und Erziehung des Kindes durch die Mutter oder den Vater.

Auch ausländische Bürgerinnen und Bürger können das Elterngeld beantragen. Voraussetzung dafür ist aber, dass sie nicht nur vorübergehend in Deutschland leben und einen Aufenthaltstitel haben, der zu einer Erwerbstätigkeit berechtigt. Sie müssen daher im Besitz eines "qualifizierten Aufenthaltstitels" sein.


Wie hoch ist das Elterngeld?

Der Höchstbetrag des Elterngeldes beträgt 1.800 EUR, der Mindestbetrag 300 EUR. Grundsätzlich kann das Elterngeld für die Dauer von 12 Monaten bezogen werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können zwei weitere Bezugsmonate geltend gemacht werden.

Wie beantrage ich Elterngeld?

Im Bereich Formulare und Broschüren der Internetseite "Elterngeld" der Stadt Krefeld können Sie
· einen Antrag auf Elterngeld als PDF-Datei herunterladen. Bitte beachten Sie auch die Erläuterungen zum Elterngeldandtrag
· oder den Antrag im Online-Verfahren "EGON NRW" elektronisch stellen.


Bis wann muss ich den Antrag stellen?

Sie müssen den Antrag spätestens drei Monate nach der Geburt des Kindes stellen, um das Elterngeld für den gesamten Zeitraum zu erhalten. Sie können das Elterngeld auch danach noch beantragen. Sie erhalten dann aber nur 3 Monate rückwirkend Elterngeld (ausschlaggebend ist dabei der Tag, an dem der Antrag eingegangen ist).


Ihr Recht: Elternzeit

Wenn Sie sich nach der Geburt Ihres Kindes ausschließlich um ihr Kind kümmern wollen, können sie bei ihrem Arbeitgeber Elternzeit beantragen. Auf Elternzeit haben Sie einen Rechtsanspruch. Elternzeit kann Ihnen also auch nicht per Arbeitsvertrag verweigert werden. Diese Regelung gilt für Mütter genauso wie für Väter. Väter und Mütter können auch gleichzeitig Elternzeit nehmen. Während Sie Elternzeit nehmen, haben Sie in größeren Betrieben einen Anspruch darauf, weiterhin zwischen 15 und 30 Stunden wöchentlich arbeiten zu können, wenn Sie das möchten. Elternzeit kann genommen werden, bis das Kind das 3. Lebensjahr vollendet hat. Es ist aber auch möglich, zunächst nur einen Teil der Elternzeit zu nehmen und bis zu 12 Monate Elternzeit "aufzusparen". Man kann dann die aufgesparte Elternzeit zu einem frei gewählten Zeitpunkt nehmen, bis zum 8. Lebensjahr des Kindes. Hierfür ist aber immer eine Zustimmung des Arbeitgebers erforderlich.


Notwendige Unterlagen:

1. Bitte schicken Sie uns mit Ihrem Antrag auf jeden Fall die Original-Geburtsurkunde Ihres Kindes ein.
2. Sofern Sie Elterngeld aufgrund eines vor der Geburt erzielten Erwerbseinkommens beantragen möchten, fügen Sie auch Einkommensnachweise aus den 12 Monaten vor der Geburt bzw. vor dem Beginn der Mutterschutzfrist bei.
3. Wenn Sie Mutterschaftsgeld erhalten, benötigen wir auch einen Nachweis über die Höhe und die Dauer des Mutterschaftsgeldes und des Arbeitgeberzuschusses während des Beschäftigungsverbotes.
4. Wenn Sie aus einem Staat kommen, der nicht zur Europäischen Union gehört, benötigen wir außerdem eine Kopie Ihres “Aufenthaltstitels” – das heißt, Ihrer Aufenthaltserlaubnis oder Ihrer Niederlassungserlaubnis.

So können wir Ihren Antrag schneller bearbeiten.

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